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Armut bekämpfen durch zukunftsorientierte AusbildungAls Projektpartner Verantwortung übernehmen.
Die Lösung 1.152 junge Erwachsene im Alter von 16-30 sollen eine umfassende praxisorientierte Ausbildung von rund sechs Monaten erhalten. Insgesamt werden 96 Ausbildungskursen in verschiedenen Berufszweigen (z.B. Mechanik, Schneiderei, Elektronik, Zimmermannsarbeiten) durchgeführt.
Der Projektträger hat sich für mobile Ausbildungszentren entschieden, damit die Azubis und ihre Familien Kosten sparen. Für junge Frauen wäre eine Teilnahme am Kurs sonst kaum möglich. Nicht nur wegen der Kosten für Unterkunft und Verpflegung. Im konservativen Bangladesch können unverheiratete Mädchen nicht einfach ihr Zuhause verlassen, wollen sie nicht als "Freiwild" angesehen werden. Die Auszubildenden erhalten durch gezielte Module eine gute berufliche Qualifizierung und unternehmerisches Wissen, für den Fall, dass sie für eine wirtschaftliche Selbstständigkeit optieren. Berater helfen schon während der Ausbildungszeit, berufliche Kontakte zu knüpfen oder den Grundstein für eine unternehmerische Tätigkeit zu legen. Kredite helfen bei den geplanten Existenzgründungen. Neu ist eine dreijährige Nachbetreuung der graduierten Auszubildenden durch die schon früher gebildeten dörflichen Initiativgruppen, in denen meist auch die Eltern der Auszubildenden vertreten sind. In Zukunft wird der Projektträger in Zusammenarbeit mit diesen Initiativgruppen die Ausbildung planen und organisieren.
Die meisten Auszubildenden kommen binnen weniger Monate in Arbeit. In der Regel handelt es sich um langfristige Anstellungen bzw. gesunde Unternehmungen. Dies bringt weitere Vorteile: Die Ausgaben für Bildung steigen und damit langfristig das Bildungsniveau. Bessere Ernährung schützt vor Mangelerscheinungen und Krankheiten.
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