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Pressespiegel - Was andere über uns schreiben und sagen

09. Juni 2010 / General-Anzeiger Bonn

Mehr Platz für die Andheri-Hilfe

 

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29. April 2010 Kronberger Bote

3.152 Euro für Operationen von blinden Kindern in Bangladesch

 

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Dezember 2009 / energiezukunft

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Oktober 2009 - Der Augenarzt

Piratoplast unterstützt die Aktion "Blindheit bekämpfen" seit 5 Jahren

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08.10.2009 Umweltdialog

D-Mark als Entwicklungshilfe

"Für schon 20 DM kann eine arme Familie einen Küchengarten anlegen, von dem das ganze Jahr über frisches Gemüse und Obst geerntet werden kann." Mit diesem Beispiel zeigt die Andheri-Hilfe, dass mit wenigen D-Mark große und nachhaltige Hilfe geleistet werden kann. 2008 erinnerte sich die Andheri-Hilfe Bonn an die D-Mark (von der nach Angaben der Deutschen Bundesbank noch über 14 Milliarden im Umlauf sind). Die Bundesbürger und die Freunde und Mitglieder der Andheri-Hilfe wurden zum Mitsammeln aufgerufen. Dem Aufruf folgten viele Privatpersonen und Gruppen. Sie suchten in alten Spardosen, Geldbeuteln, Schubladen, Kleidungsstücken, Münzalben, im Keller und auf dem Dachboden.

Was sind schon 20 DM oder 10 Euro? Zehn Euro sind: Eine Pizza, ein Kinobesuch mit Popcorn, zwei Schachteln Zigaretten,...oder Samen und Setzlinge für einen Bio-Küchengarten in Indien, der eine ganze Familie langfristig mit gesundem Obst und Gemüse versorgt. Mehr als 125.000 Familien, die unter akuter Nahrungsmittelknappheit und Mangelernährung litten, konnte Andheri-Hilfe bislang bei der Anlage eines Küchengartens unterstützen. Mit der D-Mark-Aktion sind nun über 250 hinzugekommen. Sivanthi (21), die zu den sogenannten "Unberührbaren" (das ist die unterste soziale Schicht) gehört, ist trotz ihrer sozialen Stellung schon Leiterin einer Frauengruppe und hat einen kleinen Tante-Emma-Laden eröffnet. Da die geringen Einkünfte daraus kaum reichen, wollte auch sie hinter ihrer Hütte einen kleinen Küchengarten für die Familie anlegen, damit besonders ihre zwei kleinen Kinder ausreichend und gesund ernährt werden können. Die Projektmitarbeiter erklärten ihr alles über das Pflanzen, das Düngen, den Schutz vor Schädlingen und über Pflanzenkrankheiten. Nachdem der harte Boden mühsam vorbereitet war, konnte sie neben einigen Obstbäumchen auch viel Gemüse anpflanzen, von dem in Indien das ganze Jahr über etwas geerntet werden kann.

Übrigens D-Mark-Münzen: Die Sammlung geht weiter!

Sind Ihnen "Groschen", "Heiermann" und "Fünferl" noch ein Begriff? Andheri-Hilfe Bonn möchte mehr Familien in Indien einen Küchengarten ermöglichen. Bringen oder schicken Sie die gesammelten Münzen und Scheine an diese Geschäftsstelle: Andheri-Hilfe Bonn e.V., Mackestr. 53, 53119 Bonn.

 

 

 

 

11.06.2009 Allgemeine Zeitung Mainz

Viele Stimmen gegen Kinderarbeit

Von Kirsten Strasser

MARTINUSSCHULE "Botschafter" mit neuem Lied
ALTSTADT. An diesem Freitag, 12. Juni, wird der Internationale Tag gegen Kinderarbeit begangen - hierzulande oft unbeachtet, das Elend ist weit weg. Und doch geht es einigen Jungen und Mädchen in Mainz sehr nahe: Die "kleinen Botschafter für mehr Menschlichkeit" von der Martinus-Hauptschule in der Weißliliengasse protestieren gegen die Ausbeutung von Kindern - mit einem Lied.

Jedesmal, wenn die "Botschafter" auf Veranstaltungen eingeladen sind - und dank ihres Engagements kommen sie viel herum - singen die Martinusschüler ihr neues Lied "Kinder haben Rechte". Andere Kinder und das Publikum singen mit - und dies wird aufgezeichnet und später zusammengemischt. "So sammeln wir immer mehr Stimmen für Kinderrechte. Und die Aufnahme hat dadurch schon jetzt eine gute Live-Stimmung bekommen", sagt Jürgen Hanschur, der die "Botschafter" nach Leibeskräften unterstützt - seine Ehefrau ist Lehrerin der engagierten Siebtklässler. Zum Stimmensammeln waren die Kinder in anderen Klassen in ihrer Martinusschule, dann folgten Aufnahmen in der befreundeten Langenlonsheimer Pfarreiengemeinde und zuletzt auf dem Gemeindefest in Marienborn. "Unsere nächsten Stationen sind Bad Kreuznach, Bonn und Köln", erklärt Hanschur. "Auch Rockmusiker haben bereits zugesagt, dass sie mitmachen."

Die "Botschafter für mehr Menschlichkeit" sind seit Jahren in Mainz wohl bekannt. Was als kleines Schulprojekt zu St. Martin begann, ist heute ein wahrer Dauerbrenner. Unermüdlich sammeln die Schüler Spenden, erweisen sich dabei als äußerst kreativ - und das alles, um die Andheri-Hilfe Bonn zu unterstützen, die Augen-Operationen in Bangladesch finanziert. Hunderte von Menschen dort verdanken es den Mainzer Kindern, dass sie am Grauen Star operiert werden konnten und ihr Augenlicht zurückerhielten. Der Botschafter-Rap "Hey Du, komm mach doch mit" ist heute offizielles Lied der Andheri-Hilfe. So sind die Martinus-Schüler nicht nur Botschafter für mehr Menschlichkeit, sondern auch für Mainz geworden.

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11.03.2009 Mainzer Rheinzeitung

Martinus-Schüler tragen Botschaft für Menschlichkeit weiter - Lied in Arbeit

In Bangladesch ist die Not sehr groß. Menschen erblinden und können sich eine rettende Augenoperation nicht leisten. Dabei kostet eine solche OP gerade mal 40 Euro.

MAINZ. Das Engagement der Schüler der Mainzer Martinus-Schule für blinde Menschen in Bangladesch ist ungebrochen. Mit einem Lied, das noch vor den Sommerferien aufgenommen werden soll, wollen "Die Botschafter für mehr Menschlichkeit" darauf hinweisen, dass mit entsprechender medizinischer Vorsorge Augenkrankheiten bei Kindern vorgebeugt werden kann. In dem Lied soll neben dem Thema Kindergesundheit auch auf Kinderrechte hingewiesen werden. Geplant ist, den Song beim diesjährigen Internationalen Fest der Begegnung in Bonn erstmals vorzustellen. Bis dahin ist aber noch viel zu tun: Textideen sammeln, Lied einüben und aufnehmen. Schon in wenigen Wochen sollen die Aufnahmen starten. Parallel laufen derzeit in verschiedenen Schulen in Bangladesch Sehtests der "Andheri-Hilfe" an - finanziert von Spenden, die die Botschafter gesammelt haben. Die "Andheri-Hilfe" ist ein Verein, der sich vor allem für die Entwicklung des Gesundheitswesens in Bangladesch und Indien einsetzt.
Bereits vor zwei Jahren hatte die damalige Klasse 5a der Martinus-Schule in der Weißliliengasse von sich reden gemacht, als sie begann, mit unterschiedlichen Aktionen die Andheri-Hilfe in Bonn und damit blinde Menschen in Bangladesch zu unterstützen. Mit einem ersten Song ("Hey Du") wies sie bundesweit auf das Thema hin. Mit Backaktionen und Kuchenverkauf sammelte sie Spenden. "Mit nur 40 Euro kann einem Patienten in Bangladesch schon eine Augenoperation ermöglicht werden", sagt Ulrike Hanschur, Klassenlehrerin der heutigen 7a. Mit diesem geringen Betrag kann Blinden unter Umständen ihr Augenlicht wiedergegeben werden.
Für viele Menschen in Bangladesch ist eine Augenoperation finanziell nicht möglich - selbst wenn sie erblinden oder schon blind sind. 40 Euro sind dort viel Geld. Zudem: "Die Leute aus ländlichen Gebieten können nicht zu einer Behandlung in die Stadt fahren", erklärt Hanschur. Mit den Spenden aus Deutschland können aber einheimische Ärzte "rausfahren" und ein mobiles Augencamp in einem Klassenraum einer Schule errichten. Dort finden dann die Behandlungen statt. Ulrike Hanschur: "Aufgrund dieser Aktion können mittlerweile 330 bis 340 Menschen wieder sehen." Die selbstgestellte Aufgabe der "Botschafter für mehr Menschlichkeit" wird immer wieder mit Leben gefüllt und die Botschaft weitergetragen. Längst ist die Hilfe für die Menschen in Bangladesch kein Klassenprojekt mehr. Schulen, Pfarreien und Jugendgruppen in Deutschland haben sich dem Projekt angeschlossen. Und die Möglichkeiten Hilfe zu leisten, sind vielfältig. Einige Martinus-Schüler griffen etwa die Idee der Messdiener der Pfarreien-Gemeinschaft in Langenlonsheim (Kreis Bad Kreuznach) auf, und legen in der Fastenzeit täglich einen Euro zurück. Die jeweils 40 Euro, die dann zu Ostern zusammenkommen werden, ermöglichen jeweils eine Augenoperation in Bangladesch - ganz nach dem Motto: 40 Euro für ein Augenlicht.
Die Initialzündung für das Hilfsengagement der Martinusschüler war das Andheri-Hilfe-Video "Vom Glück zu sehen", das die Kinder in Vorbereitung auf das Sankt-Martins-Fest 2006 im Unterricht sahen. Die Reportage über die einmillionste lichtbringende Augenoperation, die an der 14-jährigen Hasna Begum ausgeführt wurde, ließ sie nicht mehr los. Hasna war 11 Jahre alt, als sie erblindete - also genauso alt wie die Mainzer Fünftklässler. Das hatte die Kinder sehr berührt. Um eine Vorstellung davon zu bekommen, was Blindheit bedeutet, banden sich die Kinder die Augen zu und führten sich gegenseitig durch das Klassenzimmer und über den Pausenhof. Die Kinder lassen seitdem keine Gelegenheit aus, um mit ihren Aktionen auf die Not der Menschen in Bangladesch aufmerksam zu machen.
Wer mithelfen will, kann sich an Ulrike Hanschur, ulrike@diehanschurs.de, wenden. Nähere Infos im Internet unter www.botschafter-blog.de.

von Ingo Ackerschott

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Grafschafter Zeitung, Ausgabe 06/09

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Erneuerbare Energien, Februar 2009

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Bonner General-Anzeiger, 29.12.2008

Solaranlagen auf Inseln im Ganges
Andheri-Hilfe Bonn unterstützt 1088 Familien in Bangladesch
Von Sascha Stienen

Bonn. Die Menschen auf den Flussinseln des Ganges im Faridpur-Bezirk in Bangladesch sind nicht zu beneiden: Die bitteren Zutaten ihres harten Lebens sind kleine oder unsichere Einkommen, schlechte Gesundheit, wenig Bildung und geringes Selbstwertgefühl, unzureichende Vermögenswerte und eine große Anfälligkeit für Krisen. Deshalb unterstützt die in Bonn ansässige Andheri-Hilfe seit 2006 ein Solaranlagen-Projekt auf den Inseln.

414 Familien profitieren seit 2007 von der Solarenergie. Im vergangenen September wurden weitere 674 Haushalte ausgesucht, die nun in den Genuss einer Anlage kommen sollen. Damit erhöht sich die Gesamtzahl der Solarenergienutzer auf den Inseln auf 1 088 Familien.
Die Flussinseln, Chars genannt, werden auch langfristig nicht im Einzugsgebiet der öffentlichen Stromversorgung liegen. Die Menschen dort sind für gewöhnlich auf teuere und gesundheitsschädigende Kerosinlampen angewiesen, um auch nach Sonnenuntergang aktiv sein zu können.
Andheri-Hilfe Bonn
Die Andheri-Hilfe Bonn ist eine freie, unabhängige Organisation der Entwicklungszusammenarbeit. Zurzeit fördert sie mehr als 200 Projekte und Programme in Indien und Bangladesch. Projekte in den Bereichen "Ressourcenschutz" und "Regenerative Energien" haben neben dem Umweltschutzaspekt immer das vorrangige Ziel, die Lebenssituation der Menschen zu verbessern.
Die Arbeit der Andheri-Hilfe wird von rund 25.000 privaten Spendern, Gruppen und Firmen sowie öffentlichen Mitteln aus dem Etat des Bundesministeriums für Wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung und der Kommission der Europäischen Union getragen.
Bis Ende Dezember sollen nun 337 Solaranlagen errichtet werden. Mit einer Anlage können jeweils zwei Familien zwei bis drei Lampen betreiben. Das Solarmodul wird an einem Haus - und zwar an einem Bambusstamm - befestigt. Über Drähte wird eine Verbindung zwischen zwei Häusern hergestellt.
Die einheimische Organisation Grameen Shakti, die 2007 den alternativen Nobelpreis erhielt, gibt dabei technische Hilfe. Grameen Shakti installiert die Solaranlagen, führt Trainingsprogramme durch, trägt die Reparaturkosten für drei Jahre und gibt Garantien für die einzelnen Teile der Anlage.
Die Familien sollen nach Ablauf der drei Jahre alle Kosten für Betrieb und Wartung der Solaranlage tragen; die bisherigen Energiekosten für das Kerosin liegen wesentlich höher. Die Solarenergie biete eine wichtige Grundlage für eine Entwicklung, die gerade den jungen Menschen eine Perspektive gebe, so die Andheri-Hilfe.
Das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung trägt 75 Prozent der Kosten. Den Rest schultern die Partnerorganisation an Ort und Stelle sowie die Andheri-Hilfe Bonn.
Seit kurzem engagiert sich auch der Stromanbieter Naturstrom AG für das Projekt. Dem Stromanbieter sei die nachhaltige Entwicklungshilfe durch die Förderung erneuerbarer Energien ein wichtiges Anliegen. Geschäftsführer Oliver Hummel sagt: "Deshalb freuen wir uns, mit der Andheri-Hilfe - übrigens selbst Naturstrom-Kunde - an dem Projekt ,Solarlicht für 1.088 Familien' zusammenzuarbeiten."
Begonnen hat das Engagement des Stromanbieters mit dem Bau von fünf Solaranlagen in dem Dorf Khalak Mattubar Dangi auf dem Char "North Channel Union". Weitere 90 Solaranlagen sollen durch zwei Aktionen finanziert werden. So spendet Naturstrom 20 Euro für jeden neuen Kunden, der bei Vertragsabschluss das Kennwort "VP-357" angibt. Außerdem haben Kunden die Möglichkeit, Neukunden zu werben und die Werbeprämie zu spenden.

 

natur + kosmos, Ausgabe November 2008:

Der steinige Weg zum Gemüse

Die Andheri-Hilfe Bonn unterstützt Bauern in Indien, ihre Ernte durch Öko-Landbau zu steigern.

Bhagyamma und die anderen Bauern im Dorf Danthanoor im indischen Bundesstaat Andra Pradesh hatten es bis vor wenigen Jahren nicht leicht. Die Dürren werden immer härter, Trockengebiete breiten sich aus. Und wenn der Monsun doch mal kommt, spült er einen Großteil ihrer Äcker in den Fluss. Nur in guten Jahren gelang es Bhagyamma, wenigstens ein Viertel ihres ein Hektar kleinen Landes mit Reis zu bestellen. Oft musste sie Schulden machen, um Saatgut, Dünger und Pflanzenschutzmittel zu kaufen. Folgte darauf eine weitere Miss-ernte, musste ihre Familie hungern.

Doch seit die Andheri-Hilfe mit einem indischen Partner das Projekt im Dorf gestartet hat, ist vieles besser geworden. Die Helfer bildeten mit den Dorfbewohnern ein Komitee, das die Projektplanung übernahm. Und dann lernten die Bauern, Stein- und Erdwälle entlang der Hänge anzulegen, damit der Regen nicht so schnell abfließt und im Boden versickern kann. Sie lernten, Teiche auszuheben, in denen man Fische züchten kann, und mit deren Wasser man nicht nur Reis, sondern auch viel genügsameres Gemüse bewässern kann. Und sie lernten, wie Bäume und Sträucher den Boden festigen und seine Fruchtbarkeit erhöhen. Zudem liefern sie dauerhaft Viehfutter, Brennholz und Baumaterial - wenn man nicht zu viel auf einmal schlägt. Das Beste aber ist: Wer all diese Maßnahmen beherzigt, braucht auch keine teuren Dünger und Pestizide mehr, damit etwas gedeiht.

So ernten die Bauern von Danthanoor heute neben Reis auch Zwiebeln, Tomaten, Chilis, Spinat, Jasmin und Sonnenblumen. "Jetzt kann ich nicht nur meine Familie gesünder ernähren", freut sich Bhagyamma, "sondern auch noch jeden Tag etwas Gemüse auf dem Markt verkaufen."

Spenden: Sparkasse KölnBonn, Konto 40006, BLZ 37050198, Stichwort: "Wasser"

Bild: Mit ein wenig Hilfe können indische Bäuerinnen trotz Trockenheit Gemüse anbauen.

Zum Artikel auf der natur+kosmos - Homepage

 


 

 

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