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Projektbeispiel: Kinder und Jugendliche

Bildung für Slumkinder in Südindien

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Projekt-Steckbrief

Projekttitel
Bildung für Slumkinder in Südindien
I-95a-32/07

Partnerorganisation
AXIOM

Finanzierung
Dieses Projekt wird mit 17.800 Euro vom Land NRW gefördert. 10.071 Euro bringt die Andheri-Hilfe auf.

Hauptaktivitäten

Aufbau einer Ziegenzucht zur Finanzierung der Schulausbildung

Förderung von Frauengruppen

Förderung von Slumkindern

 

 

Kosten

eine Ziege kostet 53 Euro

ein Ziegenstall für 300 Ziegen kostet 2.800 Euro

ein Tierpfleger kostet 39 Euro monatlich

Slumkinder brechen oft die Schule ab, da die Eltern die Bücher und die Schuluniform nicht bezahlen können. Außerdem sind sie oft langsamer im Lernen als Kinder, die nicht aus dem Slum kommen und deshalb in den Klassen benachteiligt. Sie kommen im Stoff nicht mit und das führt auch dazu, dass Kinder die staatlichen Schule abbrechen. Viele Kinder werden dann Kinderarbeiter.

Bau der Ziegenzuchtstation
Bau der Ziegenzuchtstation

Unser Partner AXIOM will mit Hilfe einer Ziegenzuchtstation Stipendien für Slumkinder ermöglichen, damit sie die Schule abschließen können. Eine wichtige Voraussetzung, um einen richtigen Beruf erlernen zu können und so dem Teufelskreis der Armut zu entkommen.

Eine Ziege bekommt durchschnittlich zwei Junge im Jahr. Mit 300 Ziegen wird begonnen. Es wird damit gerechnet, dass jedes Jahr 600 Ziegen verkauft werden können. Das Einkommen daraus ist ausreichend, um die Ziegenzucht aufrecht zu erhalten sowie 300 Kindern ein Stipendium zu gewähren. Nachdem die ersten 300 Kinder die Schule nach sieben Jahren abgeschlossen haben, werden weitere 300 Kinder ein Stipendium erhalten. 300 Muttertiere werden dann den Jugendlichen übergeben, die die Schule erfolgreich abgeschlossen haben. Diese Jugendlichen sollen dann mit Hilfe von Ziegenzucht ihre weitere Ausbildung finanzieren können.

Frauengruppen und Schüler werden in dieser Ziegenzuchtstation zusätzlich Training in Ziegenhaltung und Zucht bekommen. Sie können so eine eigene kleine Ziegenzucht zu Hause aufbauen.

Die Ziegenzuchtstation wird langfristig von einem Projektkomitee betreut, das aus Repräsentanten der bereits gebildeten Frauen-Föderation, dem Projektpartner und den Eltern der Kinder besteht.

Zusätzlich organisieren die Frauengruppen speziellen Förderunterricht, damit die Slumkinder mit den anderen Kindern mithalten können und nicht die Lust am lernen verlieren.

Dieses Projekt hat einen so genannten Schneeballeffekt. Die Ziegenzucht kann Frauen und Männern aus dem Slum zu Trainingszwecken zur Verfügung stehen und die Eltern erhalten eine langfristige finanzielle Grundlage zur Ausbildung ihrer Kinder.

 

 

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