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Jahresbericht 2005 (mit Vergleich zu 2004)
Erläuterungen zum JahresabschlussDer Jahresabschluss der Andheri-Hilfe Bonn e.V. wurde von einem vereidigten Buchprüfer geprüft. Dieser hatte keine Beanstandungen und erteilte den "uneingeschränkten Bestätigungsvermerk". Das Jahr 2005 war für die Andheri-Hilfe Bonn e.V. das Jahr mit den bislang höchsten Einnahmen. Wie aus der Aufstellung hervorgeht, sind die Erträge im Vergleich zum Vorjahr um fast 2,5 Mio. Euro höher. Die Hilfsbereitschaft für die Opfer des Tsunamis ließ allein die Spendeneinnahmen um mehr als 1 Mio. Euro ansteigen. Auch im Bereich der öffentlichen Zuschüsse kam es zu Mehreinnahmen von mehr als 470 Tausend Euro. Die projektgebundenen Zuschüsse andere Organisationen stiegen von 161.272 Euro in 2004 auf 664.118,83 Euro in 2005. Hervorzuheben sind hier vor allem Zuschüsse in Höhe von knapp 390 Tausend Euro für Tsunami-Projekte und Projektzuschüsse in Höhe von mehr als 60 Tausend Euro von der Rosi-Gollmann-Andheri-Stiftung. Eine signifikante Steigerung ergab sich bei den "Sonstigen Erträgen". Grund hierfür ist, dass Andheri-Hilfe im Jahr 2005 in 7 Erbfällen testamentarisch bedacht worden war (in 2004 nur 1 Erbfall). Auch bei den Aufwendungen kam es zu einigen bemerkenswerten Veränderungen. Aufgrund der hohen Spendeneinnahmen für die Opfer des Tsunamis konnten auch in entsprechender Höhe Projekte gefördert werden. Da wir bei den Projekten vor allem für Wechselkursschwankungen eine Reserve eingeplant hatten und sich der Euro relativ gut entwickelte, kam es auch in 2005 wieder zu erheblichen Einsparungen bei den Projekten, die unter der Position "Periodenfremde Projektaufwendungen/-ersparnisse" ausgewiesen sind. Der zusätzliche Aufwand im Zusammenhang mit dem Tsunami (Spenden und Projekte) führte in den Bereichen Personal, Bildungs- und Öffentlichkeitsarbeit und Sonstiges zu Kostensteigerungen. Außerdem wurde im Bereich der Bildungs- und Öffentlichkeitsarbeit eine Teilzeitstelle geschaffen. Einige kleine Renovierungen und die gestiegenen Energiekosten führten zu höheren Hausaufwendungen. Wegen der insgesamt hohen Gesamtaufwendungen liegt im Jahr 2005 der Anteil der Verwaltungskosten bei nur 6,4%. Aus dem Überschuss von 611.817,58 Euro aus dem Jahr 2005 können weitere Projekte bewilligt werden. Kurzbilanz
Erläuterungen zur Kurzbilanz Bei den Sachanlagen handelt es sich im Wesentlichen um das vereinseigene Haus der Andheri-Hilfe Bonn und die angeschafften Geräte und EDV. Die Vorräte sind die Waren, die die Andheri-Hilfe verkauft. In den Forderungen sind neben noch nicht erhaltenen Rechnungszahlungen und Mitgliedsbeiträgen hauptsächlich die noch ausstehenden Beträge enthalten, die uns Zuschussgeber fest zugesagt haben oder die uns aus testamentarischen Verfügungen zustehen. Auf der Passivseite ist das Vermögen des Vereins ausgewiesen. Dies steht in erster Linie für Projekte zur Verfügung, die demnächst bewilligt oder verlängert werden. Unter der Position "Verbindlichkeiten" sind neben Zahlungen, die die Andheri-Hilfe noch zu leisten hatte, alle Beträge der Projektförderung zusammengefasst, die vertraglich (für die kommenden Jahre) zugesagt sind, aber zum 31.12.2005 noch nicht ausgezahlt waren |
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