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Jahresbericht 2000 (mit Vergleich zu 1999)
Erträge
| 1999 | 2000 |
Einzelspenden | 4.609.081,44 DM | 6.263.410,52 DM |
Spenden für Projektpartnerschaften | 1.281.580,38 DM | 1.323.086,89 DM |
Spenden aus Aktionen | 363.287,43 DM | 418.825,00 DM |
Sachspenden | 185.312,89 DM | 14.011,63 DM |
Mitgliedsbeiträge und Kapitalerträge | 432.976,04 DM | 421.818,57 DM |
Zweckgebundene Zuschüsse
des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung
und der Europäischen Union | 1.960.728,22 DM | 0,00 DM |
Sonstige Erträge (Bußgelder, Testamente etc) | 598.150,29 DM | 407.819,91 DM |
Kalender-, Karten- und Warenaktion (ohne Spendenanteil) | 126.332,74 DM | 86.459,49 DM |
Summe Erträge: | 9.557.449,43 DM | 8.935.432,01 DM |
Aufwendungen
| 1999 | 2000 |
für Kalender-, Karten- und Warenaktion | 111.163,94 DM | 88.614,50 DM |
für Bildungs- und Öffentlichkeitsarbeit | 73.961,85 DM | 65.660,58 DM |
für Projekte | 9.828.332,24 DM | 8.511.795,47 DM |
Personalaufwand für Projekte | 97.504,88 DM | 138.604,27 DM |
für Verwaltung | | |
Personalaufwand und eigener Aufwand für Zivildienstleistende | 284.469,71 DM | 338.648,05 DM |
Porto, Telefon, Kontoführung | 52.841,09 DM | 41.925,24 DM |
Bürobedarf, EDV, Geräte | 18.569,93 DM | 14.202,55 DM |
Abschreibungen (Haus, Geräte usw.) | 42.285,89 DM | 39.974,65 DM |
Hausaufwendungen | 4.010,37 DM | 10.191,47 DM |
Versicherungen, Beratung, Beiträge und Sonstiges | 27.784,80 DM | 23.740,11 DM |
Gesamt für Verwaltung | 429.961,79 DM | 468.682,07 DM |
Summe Aufwendungen: | 10.540.924,70 DM | 9.273.356,89 DM |
Erläuterungen zum Jahresabschluss
Wie die obige Aufstellung zeigt, war auch das Jahr 2000 ein erfolgreiches Jahr für die Andheri-Hilfe, vor allem
wenn man die Spendeneingänge betrachtet. Durch eine sehr große Spende zum Jahresende 2000 kamen über 6,2
Mio. DM Einzelspenden zusammen. Das ist eine Steigerung von mehr als 1,2 Mio. DM gegenüber dem Vorjahr.
Dafür danken wir allen Spendern sehr herzlich. Dass trotz dieser Erhöhung insgesamt weniger Erträge im Jahr 2000
zu verzeichnen sind, liegt daran, dass die Sachspenden drastisch gesunken sind und keine Projektzuschüsse von
öffentlichen Geldgebern neu bewilligt wurden. Beantragte Zuschüsse wurden erst im Jahr 2001 genehmigt. Auch die
"Sonstigen Erträge" sind aufgrund des Rückgangs der Erlöse aus Testamenten niedriger als im Vorjahr. So bleiben
die Gesamterträge geringer als die Summe der Aufwendungen. Die Mehrausgaben konnten aber aus Überschüssen
der Vorjahre abgedeckt werden.
Bemerkenswert ist auch die Abnahme sowohl des Ertrags als auch des Aufwands für die Kalender-, Karten- und
Warenaktion. Die Erklärung liegt in dem höheren Preis des Sonderkalenders 2000, den wir im Jahr 1999
herausgegeben hatten.
Die Seite der Aufwendungen ist geprägt von Einsparungen in den meisten Kostenpositionen. Der Personalaufwand
sowohl für Projekte als auch für Verwaltung ist aber gestiegen, da wir für die Bearbeitung der Projekte im westlichen
Teil Indiens eine kompetente Projektreferentin einstellen konnten. Im Verwaltungsbereich resultiert die Steigerung
der Personalkosten zum großen Teil daraus, dass die Sekretariatsstelle im Gegensatz zum Jahr 1999 ganzjährig
besetzt war und Zuschüsse des Arbeitsamtes weggefallen sind. Um den gestiegenen Arbeitsaufwand bewältigen zu
können, mussten zusätzliche Mittel auch für Aushilfen aufgewendet werden. Trotz dieses Anstiegs der
Personalkosten liegt der Prozentsatz für die gesamten Verwaltungskosten mit 5,05% auf einem sehr niedrigen
Niveau.
Wohin ist das Geld geflossen?

Das Schaubild zeigt die Aufteilung der Projektmittel des Jahres 2001 auf einzelne Projektbereiche.
Dabei ist zu beachten: Die in Prozenten ausgedrückte Aufteilung der Projektverpflichtungen auf
einzelne Aufgabenbereiche ist von Jahr zu Jahr Schwankungen unterworfen, entsprechend den
förderungsreifen Anträgen, die uns vorliegen. So stieg z.B. in 2000 die Position Frauen- und
Familienförderung auf 42,21% (von 17,09% in 1999) durch die Förderung eines sehr umfangreichen
Projektes für arme Frauen im ländlichen Maharashtra. Für die Blindenhilfe wurden im vergangenen
Jahr nur 5,18% bewilligt (1999 dagegen 16,64%). Unserem Partner in Bangladesch standen aber aus
früheren Bewilligungen ausreichende Mittel für die Weiterführung der Aktivitäten zur Verfügung.
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