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Vom Glück zu sehen
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Zwei Filmberichte von Dr. Franz Alt
Report: ARD 13.01.2003 (9 Min.)
SWR, WDR, H3, NDR u.a., 8./9./14. März 2003, 29./30. April 2003 (30
Min.)
inklusive einem Grußwort von Richard von Weizsäcker (2 Min.)
und einer Aufzeichnung von Rosi Gollmann zu Gast in der Johannes B. Kerner-Show
im ZDF am 18. März 2003
Blindheit - welche Belastung für den 22jährigen Salaudin aus
einem Inseldorf im Süden Bangladeschs. Ohne jede Schulbildung hatte
er nach dem Tod des Vaters seine Mutter unterstützt, als ungelernter
Bauarbeiter - bis er erblindete. Welches Schicksal: arbeitslos, auf den
Tagelohn der Mutter angewiesen, hilflos, mutlos.
In einem mobilen Augenbehandlungslager (Eye-Camp) erhält
er als 999.999ter Patient sein Augenlicht wieder. Er ist unbeschreiblich
glücklich - und mit ihm seine Mutter.
Die 14jährige Hasna lebt in einem Slum der Millionenstadt
Chittagong. Nur zwei Jahre konnte sie die Schule besuchen - dann starb
ihre Mutter. Ihr älterer Bruder nahm sie auf, obwohl er als Rikschafahrer
kaum genug für das eigene Leben verdiente. Erst achtjährig arbeitete
sie als Dienstmädchen bei den Reichen, für 15 Cent am Tag -
bis sie im Alter von elf Jahren blind wurde. Grauer Star! Im Augenhospital
wird die als einmillionste Patientin kostenlos operiert. Als zwei Tage
nach der Operation die Binde von ihren Augen abgenommen wird, steht Hasna
staunend vor dem Spiegel: Sie erkennt sich kaum wieder! Sie kann es kaum
begreifen! Sie lacht und lacht und dankt.
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