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Horst Köhler (Bundespräsident)

Horst Köhler

.... Natürlich ist mir die jahrzehntelange erfolgreiche Arbeit der Andheri-Hilfe für die sozialen Randgruppen auf dem indischen Subkontinent ein Begriff. Ihr Engagement, sowohl zu einer generellen selbsthilfeorientierten Armutslinderung als auch für den Einzelnen in medizinischer Hinsicht ist eines der besten Beispiele für erfolgreiche Entwicklungshilfe in der Zusammenarbeit von staatlichen und privaten Organisationen.

Das Bewusstsein in jedem von uns zu wecken, dass wir alle gemeinsam in einer Welt leben und unser Lebensstil in den industrialisierten Ländern nicht zu Lasten der Menschen in der "Dritten Welt" gehen darf, ist die Grundvoraussetzung für ein friedliches Zusammenleben. Diese Verantwortung haben die Mitglieder der Andheri-Hilfe selbstlos übernommen und sind somit nicht zuletzt auch ein Beispiel für eine erfolgreiche Initiative der Zivilgesellschaft, in der das Engagement jedes Einzelnen einen richtungsgebenden Einfluss gewinnen kann....

Ich wünsche Ihnen für Ihre Arbeit weiterhin viel Erfolg und Kraft.

 

Richard von Weizsäcker (Altbundespräsident)

Richard von WeizsäckerImmer wieder bin ich von Neuem ganz außenordentlich beeindruckt, wie viel Gutes Ihre Andheri-Hilfe unter Menschen zu bewirken vermag. Es gibt keine laute Propaganda, dafür eine um so intensivere und segenreiche Tätigkeit.

 

 

 

Bundeskanzlerin Angela Merkel

Bundeskanzlerin Angela Merkel Seit nunmehr 40 Jahren engagiert sich die Andheri-Hilfe zugunsten der ausgegrenzten, sozial schwachen und kranken Menschen und ermöglicht ihnen damit die Chance auf ein Leben in Würde. Sie leistet damit auch einen wichtigen Beitrag für das gemeinsame Anliegen von Bundesregierung und zivilgesellschaftlichen Kräften, nämlich die weltweite Armut zu bekämpfen und die Millenniums-Entwicklungsziele zu erreichen.

Ich ermutige die Andheri-Hilfe ausdrücklich, auch künftig engagiert wie bisher in der Öffentlichkeit für Solidarität mit den Menschen in den Entwicklungsländern zu werben und den Menschen dort wertvolle Unterstützung zu geben.

 

Dr. Heinrich Dieckmann (Botschafter a. D. und Beiratsmitglied)

Zweimal Indien, einmal Mitte der sechziger Jahre des vorigen Jahrhunderts als junger Diplomat, und dann noch einmal als Botschafter in den neunziger Jahren. Dazwischen gut dreißig Jahre, in denen das Land sich stark verändert hat. Aber immer noch ist Indien das Land extremer Kontraste. Gewiss, der wirtschaftliche Fortschritt ist eindrucksvoll, ein Mittelstand wächst heran, und Indien ist dabei, zu einem bedeutenden Faktor der Weltwirtschaft zu werden. Aber nicht alle profitieren bislang davon. Suchen die Wachstumsraten ihresgleichen, so leider unverändert auch die Zahl der Armen und Ärmsten. Sie dabei zu unterstützen, an Fortschritt und zunehmenden Wohlstand teilhaben zu können, zählt die Andheri-Hilfe zu ihren Aufgaben. Es ist mir eine Freude und ein Anliegen, dazu im Beirat einen Beitrag leisten zu dürfen.

 

Ruth Hieronymi (Mitglied des Europäischen Parlaments und Beiratsmitglied)

Ruth HieronymiAls Bonnerin ist mir die Andheri-Hilfe seit Jahrzehnten eine vertraute Institution, ein Symbol der Hilfe, die einzelne Menschen für Hunderttausende bewegen können, wenn sie von ihrer Aufgabe überzeugt sind.

In einer zusammenwachsenden Welt nehmen diese Aufgaben nicht ab, aber die Chancen, sie zu lösen, steigen. An diesem Prozess einer "positiven Globalisierung" im Sinne der Andheri-Hilfe arbeite ich gerne mit.

 

Prof. Dr. Max G. Huber (Vizepräsident des DAAD und Beauftragter der Bundesregierung für das Internationale Hochschulmarketing sowie Beiratsmitglied)

Prof. Dr. Max G. HuberSeit mehr als 20 Jahren bin ich überzeugt von der eindrucksvollen Arbeit der Andheri-Hilfe. Meine Begeisterung entspringt nicht nur der klaren Einsicht in die Notwendigkeit, den Ärmsten unter den Bedürftigen zu helfen, sondern auch der Überzeugung, dass die Arbeit der Andheri-Hilfe auf eine sehr intelligente Art den Notleidenden direkt zugute kommt - mit einem Minimum an organisatorischem Überbau und einem Maximum an ehrlichem Engagement. Trotz der unbestreitbaren und eindrucksvollen Leistungen der Andheri-Hilfe wächst die Notwendigkeit derartiger Unterstützung. Darum bin ich gerne bereit, mit meinen Möglichkeiten - auch gerade im Beirat - die Andheri-Hilfe auch weiter zu fördern.

 

Ulrich Kasparick (Parlamentarischer Staatssekretärs beim Bundesminister für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung sowie Beiratsmitglied)

Rosi Gollmann und ihre Mitarbeiter zeigen es klar und bescheiden, sie zeigen es einladend und freundlich, wofür sie arbeiten: Sie geben ihre Möglichkeiten, ihre Lebenskraft, ihre Kontakte und Fähigkeiten "für mehr Menschlichkeit". Ganz einfach, ganz konkret. Sie reden nicht viel darüber. Sie tun es einfach. Nunmehr seit fast 40 Jahren.

Wenn man einmal in der Mackestraße war und gesehen hat, wie der "Hilfskonzern Andheri-Hilfe" arbeitet: mit Ehrenamtlichen vor allem, die spenden, was sie geben können, Zeit vor allem -, dann muss man ihn einfach unterstützen.

Ein großes Lebenswerk ist entstanden. Ein Lebenswerk von Menschen, die nicht viele Worte machen, sondern tun, was getan werden kann und was getan werden muss: unseren Reichtum teilen mit denen die unserer Hilfe bedürfen.

Das hat mich sofort überzeugt und ich wünsche der Andheri-Hilfe, dass es auch andere Menschen überzeugt.

Deshalb versuche ich seither mit meinen Möglichkeiten mitzuhelfen, dass erreicht werden kann, wofür sich die Andheri-Hilfe seit vielen Jahren einsetzt: "mehr Menschlichkeit" auf dieser oft so ungerechten und geschundenen Erde.

 

Dr. Franz Josef Micha (Referatsleiter a.D. des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung sowie Beiratsmitglied)

Seitdem ich als ehemaliger Mitarbeiter des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung die Andheri-Hilfe kenne, sehe ich sie an der Seite von Ausgebeuteten und Entrechteten, darunter zuvörderst Dalits ("Unberührbare") und Adivasi (Ureinwohner). Gemeinsam mit ihnen, mit engagierten einheimischen MitarbeiterInnen sowie mit mutigen Frauen und Männern ihrer indischen Partnerorganisationen packt Andheri-Hilfe wirtschaftlich, politisch und gesellschaftlich "heiße Eisen" an. So unterstützt, schließen sich Arme und Entrechtete zusammen, enttabuisieren menschenunwürdige überkommene Bräuche, mobilisieren Presse und Regierungsstellen, gewinnen Verhandlungsmacht und kämpfen mit wachsendem Erfolg für ihre Rechte. Dank dieser Entwicklung erwarten wir, dass Indien als ein "Ankerland", das nicht nur rasanten wirtschaftlichen Aufschwung nimmt, sondern in dem auch Demokratie und Menschenrechte immer entschlossener verwirklicht werden, seine ihm zuwachsende Rolle in der Region und in der Welt verantwortungsbewusst wahrnehmen wird.

 

Dr. Wiegand Pabsch (Botschafter a. D. und Beiratsmitglied)

Mein erster Kontakt zur Andheri-Hilfe geht zurück auf das Jahr 1970, als ich bei der Rückkehr mit meiner Familie aus Kalkutta, wo ich Konsul gewesen war, eine junge Inderin als Kinder­mädchen mitbrachte, die unter Gleichaltrigen Anschluß suchte und unter indischen Helferinnen der Andheri-Hilfe bald auch fand.

Seitdem verfolge ich die Arbeit der Andheri-Hilfe mit Bewunderung. Sie hat unter Leitung von Frau Gollmann eine Ausrichtung erfahren, die nach meiner Kenntnis der Verhältnisse in Indien und anderen Entwicklungsländern besonders geeignet ist, nicht nur aktuelle Not zu lindern, sondern Armut durch zukunftsorientierte Projekte an den Wurzeln zu bekämpfen. Das humanitäre, von christlicher Caritas inspirierte Engagement der Mitarbeiter von Andheri, die mit geringem Verwaltungsaufwand eine höchst effektive und nachhaltige Arbeit leisten, war für mich Anlaß, mich für den Beirat zur Verfügung zu stellen und in meinem Einflußbereich, wie dem Internationalen Club La Redoute Bonn, für die Unterstützung der Arbeit der Andheri-Hilfe zu werben. In meinem persönlichen Spendenetat genießt die Andheri-Hilfe einen vorderen Platz.

 

Roland Herrmann (Generalkonsul Chennai/Indien)

"Vor vielen Jahren habe ich an dem Ort, wo alles begann, nämlich Andheri bei Mumbai, erstmals vom segensreichen Wirken der Andheri-Hilfe gehört.
Bei einem Besuch in einem übervölkerten Wohnviertel Chennais habe ich vor kurzem für mich ganz neue Tätigkeitsfelder der Andheri-Hilfe entdeckt: die Arbeit mit gesellschaftlich und finanziell unterdrückten Frauen. Es war einfach eine Freude zu sehen, wie diese Frauen aufleben, wie sie Kraft und Selbstvertrauen gewinnen, wenn ihnen Wege zur Selbständigkeit und zum gemeinsamen solidarischen Handeln aufgezeigt werden.

 

Ich möchte die Andheri-Hilfe ermutigen, diesen Weg weiterzugehen. Viele, allzu viele Unterprivilegierte, nicht nur in Indien, brauchen Ihren Rat und Ihre Unterstützung."

 

Johannes B. Kerner (Fernsehjournalist)Johannes B. Kerner

Mut, Wille, Kraft und Disziplin - diese Eigenschaften zeichnen Rosi Gollmann aus. 1967 rief die heute 77-Jährige die "Andheri"-Hilfe ins Leben, um hilfsbedürftige Menschen in Indien zu unterstützen. Über 40 Jahre hat Rosi Gollmann Bewegendes auf die Beine gestellt und sich ihrer Organisation mit Leib und Seele verschrieben.
Neben dem Kampf gegen Kinderarbeit hat der gemeinnützige Verein mehr als einer Million Menschen durch eine Operation das Augenlicht zurückgegeben und ihnen damit ein Leben mit Zukunft ermöglicht. Als die Tsunami-Welle Indien erreichte, reiste die ehemalige Religionslehrerin zusammen mit dem Journalisten Dr. Franz Alt nach Tamil Nadu, um Trost zu spenden und den Menschen vor Ort zu helfen. 2002 erhielt Rosi Gollmann den Ehrenpreis "Das goldene Herz" für ihr Lebenswerk. Zwei Mal war sie bereits zu Gast in meiner Sendung, um von ihren Projekten zu berichten. Ich möchte mich an dieser Stelle für das außerordentliche Engagement von Frau Gollmann bedanken und freue mich schon jetzt, wenn ich sie in meiner Sendung zu gegebenen Anlass wieder begrüßen kann.

Dr. Franz Alt (Fernsehjournalist und Autor)

In den letzten 22 Jahren habe ich sieben Mal über die Andheri-Hilfe im Fernsehen berichtet. {...} Die Projekte der Andheri-Hilfe haben mich - neben denen der "Notärzte Cap Anamur - am meisten beeindruckt. Es ist beglückend zu erleben, dass mit wenig Geld soviel segensreiche humanitäre Arbeit geleistet werden kann. {...} Ich werde der Andheri-Hilfe und ihrer vorbildlichen Arbeit weiter verbunden bleiben.

 

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